2022



 

Lisa Marie Krause, Jessica Hormann, Mischa Jung, allesamt Frontleute in ihren eigenen Formationen und der Bassist/Gitarrist Peter Herrmann haben sich zusammengetan und die Lieblingssongs aus ihren Mixtapes und Playlists in einen Topf geworfen.

 

Gemeinsam haben sie seither ungewöhnliche, vorwiegend akustische Versionen von Popsongs aus fünf Jahrzehnten geschaffen. Klassiker und solche, die fast vergessen sind. Begleitet von Gitarre, Bass und Cajon. Cast:

Lisa Marie Krause, Jessica Hormann, Mischa Jung, Peter Herrmann

 

Eintritt 15€ - Karten an der Abendkasse.

 

Während der Pause wird man die Möglichkeit haben, die neue Gemeinschaftsausstellung "Wasser" anzuschauen.

 

Save the date: 10/11. Sept.2022 : Der Turm - Das Grünberg Musical. Gallushalle Grünberg

www.rockopern.de

 

www.studio-kirchberg.de

 

 

 


Eintritt 15 €

 

Musikalisch-lyrische Reise 

mit Andreas Eikenroth (Gesang, Rezitation) 

und Ludwig Metjé (Akkordeon, Gesang)

 

Anker hoch und die Segel gehisst! Salzwassergestärkt geht es bei Windstärke 12 durch alle Häfen und Seemanns-Spelunken dieser Meere. Von Joachim Ringelnatz bis Rammstein, von Hans Albers, Freddy Quinn bis Andersen schlingert eine stürmische Fahrt von Rio bis Shanghai durch alle Seemannslieder und Balladen. Rauh und sentimental, mit Akkordeon (Ludwig Metjé) und Gesang (Andreas Eikenroth), zwischen ganz-weit-weg und Altona. Das garantiert ordentlich Ironie, Poesie und Seemannsgarn.

 

Das hat man sogar im Hohen Norden erkannt, wo die beiden unter anderem auf der Sail in Bremerhaven, bei den Matjestagen in Emden oder dem Bremer Hafenfest auftraten. Die Nordseezeitung schrieb begeistert: "Mannomann, da wird glatt der Fisch in der Pfanne verrückt: Handgemachte, bodenständige Küsten-Mukke vom Feinsten…“

 

Andreas Eikenroth – auch bekannter Gießener Autor und Comiczeichner – ist Sänger in zwei weiteren Formationen „Fern der Heimat“ und der Skapolkaband „Zagreb Titan“

 

Ludwig Metjé, früher Contrabassist in „Fern der Heimat“, ist Leiter verschiedener Gesangsensembles und „Stubenchöre“ spielt diverse Instrumente in Caféhaus- und Klezmergruppen.

 

 


 

Mit der imponierenden Burg Gleiberg als Kulisse, wird ein weitgefächertes Konzert präsentiert. Mit fetzigem Blues vom Tony Hudspeth Trio, klassischer Posaunenmusik von Martin und Hermann Wilhelmi und Solo- und mehrstimmigen Gesang mit einem Stilbogen von Pop/Rock, Operette, französischen Chansons, Jazz, Swing und Musical von BING (Barbara Yeo-Emde, Ingi Fett, Nora Schmidt und Gabriele Riedl) gibt es etwas für jeden Geschmack.

 

Kartenvorverkauf

 

Kultur auf Burg Gleiberg - Sommer 2022 - Das Komplette Programm als PDF


Ein Ausflug in den KuKuK und durch Europa

 

Das schöne Ausflugswetter am vergangenen Sonntag lockte nicht nur ins Grüne, sondern auch über 50 Besucher in den Wißmarer KuKuK, denn Prof. Gerald Reiner vom Arbeitskreis Wildbiologie der Justus-Liebig-Universität Gießen hatte zusammen mi dem NABU Wettenberg und dem KuKuK-Team zu einer wunderbaren Reise durch ganz Europa eingeladen.

 

Es waren nicht nur die beeindruckenden Großaufnahmen von über 120 Vögeln Europas, die der begnadete Tierfotograf in seinem Vortrag präsentierte, sondern auch die Informationen, die der Experte für Artenvielfalt und deren gefährdete Lebensräume in verständlicher Form mit dem ihm eigenen Humor vermittelte. Die im Laufe von 10 Jahren entstandenen Fotos begeisterten durch Brillianz und Detailreichtum. So konnten die Besucher beispielsweise einem Bartgeier ins Auge schauen, eine Wespe am Vogelschnabel in Großaufnahme vor dem verspeist werden zu sehen und den fantastischen Farbenreichtum eines Bienenfressers im Balzkleid bestaunen. Die oft unter schwierigsten Bedingungen entstandenen Fotografien fördern den Erhalt und den Ausbau von Biotopen vor Ort.

 

Im Anschluss von knapp zwei Stunden Vortrag nutzten die Besucher gerne die Möglichkeit, mit Prof. Reiner ins Gespräch zu kommen. Damit die Erinnerung an die zweistündige Reise im KuKuK nicht verblasst, konnten die Besucher diese auch als Buch und vom Autor signiert mitnehmen. Im DIN A4 Querformat werden auf 300 Seiten großformatige Fotos der unterschiedlichsten Vögel präsentiert und mit kurzen und prägnanten Texten versehen. Das wunderbare Buch „Gefiederte Biodiversität Deutschlands und Europa wildlife“ (ISBN:978-3-936802-33-7) wirbt als Plädoyer für den Erhalt der Biodiversität, zu dem wir Menschen verpflichtet sind. 

 

Die Biodiversität dieser Welt, Europas und Deutschlands nimmt rapide ab. Im Zentrum stehen der Verlust von Lebensräumen, die Frakturierung von Landschaften und damit einhergehend die kritische Verkleinerung der Populationen. Hinzu kommt der massive Einsatz von Herbiziden und Insektiziden.

 

Welche Anmut, Schönheit und Perfektion dabei verloren gehen, zeigt Prof. Gerald Reiner vom Arbeitskreis Wildbiologie der Justus-Liebig-Universität Gießen in einem 90-minütigen Vortrag am 15. Mai 2022 im Kukuk in Wettenberg. 

 

Kommen Sie mit auf die Reise und erleben Sie über 120 der markantesten Vogelarten Deutschlands und Europas – die Tickets sind frei. Lassen Sie sich mit verblüffenden Fakten über die Gefiederten unterhalten und zum Staunen bringen. Die Reise beginnt in den alpinen Landschaften der Telemark und in der Finnischen Taiga auf der Suche nach Steinadler, Auer- und Birkhuhn. Sie endet nach über 20 großartigen Schauplätzen und Lebensräumen in West-, Mittel- und Osteuropa bei den Bartgeiern am Südrand der Pyrenäen. 

 

Alle Fotoaktivitäten waren über 10 Jahre lang sorgfältig gelenkt und sie fördern den Erhalt und den Ausbau von Biotopen vor Ort. So konnte Reiner Arten, die bei uns extrem selten und störanfällig sind (z. B. Birk- und Auerhuhn) in anderen Ländern, in denen sie, weil die Biotope noch weitgehend intakt sind, häufig vorkommen, mit ausgeklügelten Tarneinrichtungen nicht invasiv beobachten und fotografieren. Alle Aufnahmen sind wildlife und oft unter schwierigsten Bedingungen entstanden. So ließ der Schreiadler 3 Wochen auf sich warten, weil der schwere Vogel auf seinem diesjährigen Zug aus den afrikanischen Überwinterungsquartieren durch ein Tief über dem Balkan ausgebremst wurde. 

 

Als Schmankerl gibt es die Reise auch als Buch. Auf über 300 Seiten großformatiger Fotos im DIN A4-Querformat. Das alles mit kurzen und prägnanten Texten garniert. Ein Plädoyer für den Erhalt der Biodiversität, zu dem wir Menschen verpflichtet sind; nicht primär für die nächsten Generationen, sondern um der Biodiversität selbst willen. Das Buch wurde übrigens maßgeblich gefördert durch die Deutsche Wildtier Stiftung, das Marburger Institut für Ornithologie und Ökologie und den NABU Wettenberg.

 

Gefiederte Biodiversität Deutschlands und Europas, ISBN: 978-3-936802-33-7,  39.- €.

 

Gerald Reiner

Gerald Reiner wurde 1961 in der Pfalz geboren und lebt seit 1981 im Gießener Umland. Hier arbeitet er als Wissenschaftler und Tierarzt am Klinikum des Fachbereichs Veterinärmedizin und im Arbeitskreis Wildbiologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Neben der Beschäftigung mit Krankheiten bei Haus- und Wildschwein erforscht er mit molekular- und populationsgenetischen Methoden den Rückgang der genetischen Vielfalt heimischer Wildtiere und Vögel.

 

Das Fotografieren von Vögeln ist schon von Kindheit an seine Leidenschaft. In den 1970er Jahren waren die schwarzen Pixel die Amseln und die orangenen waren die Rotkehlchen. Diesem Zustand konnte er erst in den letzten Jahren mit deutlich verbessertem Equipment ein Ende bereiten.

 

Es ist ihm ein großes Anliegen auf die Schönheit der Biodiversität und ihre Bedrohung hinzuweisen und die Zuhörerinnen und Zuhörer als Mitstreiter zu gewinnen.

 


 

„Liebe ist...“ mit Werke von klassischen Dichtern und Komponisten statt: Goethe, Heine, Mozart, Schubert und Liszt. Die Sopranistin Nicole Tamburro, vom Pianist Hermann Wilhelmi begleitet, und der Schauspieler Harald Pfeiffer verführen uns in die Welt der deutschen Lyrik.

 

 

 

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Die Sopranistin Nicole Tamburro studierte Gesang und Gesangspädagogik zunächst am Konservatorium in Frankfurt am Main, dann an der Hochschule für Musik in Mainz, wo sie ins "Junge Ensemble" des Staatstheaters Mainz aufgenommen wurde und in zahlreichen Partien zu erleben war. Sie gewann den Bayreuth-Wettbewerb des Peter-Cornelius-Konservatoriums der Stadt Mainz und vertiefte ihre Studien bei Meisterkursen von Oren Brown und Edith Mathis.

 

Opern- und Operettenengagements führten sie an verschiedene Theater, zu

Festspielen und auf Tourneen durch Holland, Polen, Deutschland und die Schweiz. Neben ihrem künstlerischen Wirken auf der Bühne hat sie einen Lehrauftrag für Gesang an der Universität Gießen inne und gibt Stimmbildungs-Workshops für Chöre und Lehrende.

 

Seit jeher widmet sie sich der Kirchenmusik mit umfangreichem Repertoire und war Gast bei renommierten Barock- und Kammermusikfestivals. Mit Spezialisten wie Michael Hofstetter, Ralf Otto und Christoph Spering konnte sie wichtige Impulse der historischen Aufführungspraxis gewinnen. Konzertreisen führten sie nach Italien, Frankreich, Süd-Amerika, in die Schweiz und nach Bulgarien.

www.nicole-tamburro.de

 

Der Österreicher Harald Pfeiffer ist in Wien aufgewachsen und erhielt dort auch seine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar. Der Ausbildung folgten Engagements in Oldenburg, Kiel und Linz. Zu seinen bisherigen Rollen zählen u.a. Thorvald Helmer (NORA), Arnolphe (DIE SCHULE DER FRAUEN), König Artus (MERLIN), Dr. Wangel (DIE FRAU VOM MEER) und Baron v. Stetten (ZUR SCHÖNEN AUSSICHT). Er tritt mit eigenen Programmen in Deutschland und Österreich auf, arbeitet für den Hessischen wie auch für den Österreichischen Rundfunk und spielt in Film und Fernsehen. Von 1998 bis 2015 war er festes Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen und dort in zahlreichen Theaterstücken zu sehen, u.a. in DANTONS TOD, CYRANO DE BERGERAC und in dem Musical OLIVER!. Er bleibt dem Haus als Gast verbunden, u.a. war er als Lohonnay in EIN HERBSTMANÖVER zu sehen.

 

Hermann Wilhelmi stammt aus Laubach in Oberhessen und erhielt seine musikalische Ausbildung u.a. im Knabenchor Laubacher Kantorei, am Klavier bei Gertrud von Petersdorff und später als Hauptfach beim Studium für höheres Lehramt in Berlin an der Hochschule der Künste. Er ist Oberstudienrat an der Liebigschule Gießen, Dozent der Marburger Chorleiterschule des Hessischen Sängerbundes, Chorleiter mehrerer Chöre und korrepetierte u.a. bei den Bad Hersfelder Festspielen, verschiedenen Oratorienchören, der Internationalen Opernwerkstatt in Laubach, Gesangsklassen und für verschiedene Instrumentalisten, u.a. drei erste Bundespreisträger Jugend Musiziert. Er dirigierte u.a. Carmina Burana und viele weitere Konzerte z.T. mit Orchester. Hermann Wilhelmi tritt auch solistisch am Flügel und an der Orgel auf und war mehrfach Kurkantor auf Nordseeinseln. Im September 2014 gewann er den ersten Preis beim Orgelwettbewerb der EKHN in Laubach.

 



AUSVERKAUFT

8. April 2022 - Konzert mit Fredrik Vahle

 

 

Kinder tanzen den Katzentatzentanz, lesen in ihren Schullesebüchern die Geschichte vom Schneesee oder von Fischbrötchen und viele von uns fliegen auch im fortgeschrittenen Alter begeistert mit Anne Kaffeekanne durch die Welt und lieben Fredrik Vahles Lieder noch heute. An diesem Abend für Erwachsene erzählt und liest Fredrik Vahle aus seiner Biografie, z. B., wie es zu all seinen Liedern und Geschichten gekommen ist, von der Kindheit ganz abseits von Kindermusik im Osten Deutschlands, wo er auf dem Dach des Elternhauses in Stendal begann, der Welt ihre Geräusche abzulauschen, von der Flucht in den Westen und seinen vielen Reisen durch die Welt, wo er auch Töne gesammelt hat für seine so ganz anderen Kinderlieder, die in den siebziger Jahren sogar noch verboten werden sollten. Die Kinder aber sagten: Das sind ja gar keine richtigen Kinderlieder - aber spiel noch mal eins! Und so ist Fredrik Vahle seit vielen Jahrzehnten mit seinem inneren Kind unterwegs, wovon er hier auch in Lebensliedern wie „Lebensreise“ singen wird. 

 

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Freitag, 1. April 2022 jeweils, 19:30 Uhr - „Der Mensch, solange er noch lebt“

 

Am 1. um 19.30 Uhr in der Kulturreihe „KleinKunst im KuKuK“ findet ein vergnügliches Abendprogramm aus Poesie, Theater und Chansons mit Helga Liewald und Achim Weimer statt. „Der Mensch, solange er noch lebt“ ist eine humorvoll-poetische Betrachtung des homo - optimistisch genannt - sapiens, wie er leibt und lebt und den Zug verpasst. Eingebettet in eine charmante Spielhandlung entfaltet sich auf der Bühne ein Reigen von Gedichten und Liedern, begleitet von Helga Liewald am Klavier.

 

Einmal Mäuschen in einer Kreativwerkstatt sein – diesen Einblick ins offene Künstlerherz gewähren dem Publikum „Judith“ (Liewald) und „Lysander“ (Weimer). Eben sind sie dabei, ein neues Stück über „den Menschen, solange er noch lebt“ zu entwickeln. Er schreibt, sie komponiert, beide springen in die scheinbar aus dem Moment heraus entstehenden Figuren. Es geht um Pizza, Politik und Semmelknödel, um einen Waldarbeiter, ein Gebet, um Liebe und Tod. Ein SUV stört die Konzentration, ein Banküberfall findet statt, das Publikum wird mitgenommen auf einen pittoresken Abendspaziergang.  Was davon soll auf die Bühne - und was in unser Leben? Da ist auch noch ein Telefon, das immer im ungünstigsten Moment klingelt. Unvermittelt führt das Stück zu einer Frage, vor der wir allzu gerne davonlaufen. Bis sie uns eines Tages einholt. 

 

Helga Liewald - Schaupielerin, Regisseurin, Sängerin, Lehrerin/Coach für Gesang und Sprechtheater, Chorleiterin, Kulturpädagogin - ist seit Jahren im Rhein-Main-Gebiet im Geschäft. Selber sagt sie, „unser Wunsch ist es, die Zuschauer zu erheitern, sie zu berühren und sie ins Zwiegespräch mit ihren Herzen zu bringen.“

 

Achim Weimer - Schauspieler, Regisseur, Autor, Trainer, Trauerredner – kommt ursprünglich aus Wettenberg-Wißmar. Er ist Gründer und Leiter des TINKO Unternehmenstheaters in Gießen. Für ihn soll „Theater die Zuschauer an eine innere Tür bringen, hinter der sie Antworten finden.“  

 

Der Eintritt ist 15€. Karten sind über Kartenvorbestellung  oder unter 0641-870159 erhältlich.

 

An beiden Abenden im KuKuK hat man auch die Möglichkeit, die Ausstellung von Michael Ackerman, Antonia Mösko und Reiner Packeiser anzuschauen