Kultursommer 
auf der Burg Gleiberg 2021

mit Unterstützung von Kultursommer Mittelhessen 


 

Kartenvorverkauf läuft: 

 

https://eintrittskarten.io/shop/gleiberg-verein

 

„Sommerträume auf Burg Gleiberg“ sind am Freitag, 3. September ab 19.30 Uhr angesagt. Den Zuhörern wird ein abwechslungsreiches Konzert zum Schwelgen und Träumen geboten. Die Sängerinnen Fabienne Exler und Merle Gudjons beginnen das Konzert mit klassischer Musik (Klavierbegleitung Colenton Freeman). Anschließend bezaubern Harfenklänge, dargeboten von Svanja Clausen, einer hochtalentierten Künstlerin aus Wißmar.  Die Sängerinnen Gabriele Riedl und Barbara Yeo-Emde präsentieren Lieder der Genres Pop und Musical ( Klavierbegleitung Hermann Wilhelmi) Das Duo Ingi Fett und Nick Ramshaw werden ihre Leidenschaft zur Musik voll ausleben. Durch den kurzweiligen Abend führt kenntnisreich Dr. Jürgen Leib, ein Vorstandsmitglied des Gleiberg-Vereins,. Mit Anekdoten aus der Burghistorie wird er die Sommerträume bereichern.

 

 

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Svanja Aletta Ylva Clausen ist 18 Jahre alt und kommt aus Wettenberg. Die Musik gehört zu Ihren größten Hobbys und Harfe spielt sie seit ca 9 Jahren. An sich wollte sie immer Klavier spielen, doch das war schon das Instrument ihres Bruders. Ihre Eltern schlugen vor, etwas anderes zu lernen und dadurch wurde die Harfe ausgewählt. Zusätzlich singt sie in Chören und gibt seit kurzem auch selber Harfenunterricht.

 

 

Die Sopranistin Fabienne Valentine Exler begann ihren Gesangsunterricht bereits im Alter von zehn Jahren. Sie nahm an Meisterkursen teil und gewann zwei Wettbewerbe. Sie studierte klassischen Gesang am Conservatorium Maastricht und seit November 2020 ist sie an der Musikhochschule Münster, Hauptfach Gesang. Weitere wichtige Impulse erhält sie im Unterricht von Colenton Freeman.

 

 

Ingi Fett singt seit ihrer Jugend und ist bekannt insbesondere für die vielen Jahren als die Sängerin der „Drei Stimmen“.  Sie findet, dass es ein besonderes Geschenk ist, für anderen Menschen singen zu dürfen. Das Repertoire  der gefühlvollen Gesangssolistin schlägt Brücken von Schlager über Pop, Jazz, Soul und Musical bis hin zu leidenschaftlich interpretierten Balladen.

 

 


Tenor und Gesangspädagoge Colenton Freeman wurde in Atlanta/USA geboren und absolvierte sein Studium an dem Oberlin Conservatory of Music in Ohio. Seine Opernkarriere begann er in San Francisco und u.a. sang an an der Santa Fe Opera, der Lyric Opera Chicago, der Welsh National Opera, am Royal Opera House Covent Garden und beim Glyndebourne Festival. Meisterkurse gab er an der American University in Rom und in New York am American Opera Center. Zurzeit unterrichtet er an der Universität Kassel, Institut für Musik, der Musikschule Dillenburg und auch privat.

 

Merle Gudjons wuchs in Hamburg auf und sammelte als Mitglied bei den Hamburger Alsterspatzen erste Gesangserfahrung. Sie wirkte in diversen Orchestern mit, trat als Sängerin mit Bigbands und Jazzcombos auf und  in verschiedenen Chören. Sie hatte Gesangsunterricht bei Prof. Yvi Jänicke, bevor sie für ein Linguistikstudium nach Marburg zog. Sie ist Mitglied im Universitätschor Marburg und seit 2018

Gesangsschülerin von Colenton Freeman. Zurzeit absolviert sie ein

Masterstudium in kognitiver Neurowissenschaft an der Universität Marburg.

Der gebürtige Engländer Nick Ramshaw begann mit 7 Jahren klassisches Klavier zu studieren. Später kamen noch Posaune, Keyboard und andere Instrumente dazu. An der Leeds Universität lernte er Jazzgitarre und schloss sein Studium mit einem Diplom in Musik ab. Seit 1990 ist Nick in der Wetterau als Musiker unterwegs, wie z.B. im Duo "Rude Kids". Seine erste CD "Songshine" besteht aus eingenen Lieder. Er lernte Ingi Fett durch seine Auftritte mit den Drei Stimmen kennen. Seine musikalische Vorbilder sind Paul McCartney, Billy Joel und Stevie Wonder.


Gabriele Riedl (Mezzo-Sopran), wurde in Gießen geboren, wohnt seit mehreren Jahren in Biebertal und ist Diplom Finanzwirtin. In 1998 begann sie ihre solistische Ausbildung und hat bei zahlreichen Konzerten im Chor und als Solistin im Raum Gießen und Lahn-Dill-Kreis mitgewirkt. Sie ist auch eine sehr gefragte Sängerin bei  Feierlichkeiten aller Art.

Hermann Wilhelmi studierte Musik für höheres Lehramt u.a. in Berlin an der Hochschule der Künste. Er ist Oberstudienrat an der Liebigschule Gießen, Dozent der Marburger Chorleiterschule des Hessischen Sängerbundes, Chorleiter, spielt Klavier und Orgel in zahlreichen Konzerten solo und ist Klavierbegleiter, u.a. bei den Bad Hersfelder Festspielen.

 

Barbara Yeo-Emde stammt aus den USA und lebt seit vielen Jahren in Deutschland, wo sie ihre klassische Ausbildung als Sängerin bekam. Sie war neun Jahre am Stadttheater Gießen im Hauschor engagiert und arbeitet seit 1998 selbständig als Gesangslehrerin. Die Klassik sowie moderne Musikgenres wie Pop, Jazz, Musicals und Gospel prägten Ihr Repertoire.



 

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Die „falschen Italiener“ und ihre Popjazzlatinpolkafolkchansons

Es würde nicht verwundern, wenn der Begriff „Falsche Italiener“ irgendwann auch im Lexikon zu finden wäre: Seit 1997 sorgen Ombre di Luci für Furore in der deutschen Akustikmusik-Branche – fünf Deutsche, die gut und gern aus Siena stammen könnten. In Wahrheit ist das Quintett im niedersächsischen Osnabrück zu Hause - einer Stadt immerhin, der das Reisemagazin „Merian“ einen Marktplatz mit mediterranem Charakter bescheinigt. Genau dort, in einer kleinen Pizzeria, entstand bei Vino e Pasta die spontane Idee, Canzone italiane in völlig neuer Art zu präsentieren. 

 

Marcus Tackenberg (Gesang, Klavier, Akkordeon), Ralf Quermann (Gitarre, Kontrabass, Mandoline), Karl Snelting (Schlagzeug, Perkussion), Markus Preckwinkel (Tuba, Posaune) und Raphael Rahe (Violoncello, Gitarre), der seit Ende 2017 dabei ist, hinterlassen mit ihren originellen Popjazzlatinpolkafolkchansons, ihrem Humor und ihren leidenschaftlichen Texten einen so nachhaltigen Eindruck, dass selbst echte Italiener beeindruckt sind. Zu den Freunden der Band zählen denn auch die sizilianischen Songwriter Pippo Pollina und Etta Scollo ebenso wie Palermos ehemaliger Bürgermeister und Anti-Mafia-Kämpfer Leoluca Orlando sowie diverse deutsch-italienische Gesellschaften in Deutschland. 

 

Es ist die pure Freude am Leben, die die Musiker antreibt. „Gioia di vivere“ heißt denn auch einer von rund 70 Songs im stilistisch vielseitigen Repertoire der Combo. Da bleibt kein Auge trocken, kein Fuß steif, kein Lachmuskel unberührt, wenn Ombre di Luci (zu deutsch: Schattenlichter) auf humorvoll-ironische, aber auch ernsthaft-nachdenkliche Weise die Licht- und Schattenseiten des Lebens auslotet. Und zwar ausschließlich mit eigenen Kompositionen und Arrangements. Die Texte stammen aus den Federn der Italiener Sergio Grani und Giovanni Armanni, der im Sommer 2005 die Nachfolge Granis angetreten hat: Die nötige Authentizität ist somit gegeben. 

 

 

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Nora & Band

Nora Schmidt ist seit mehr als 50 Jahren erfolgreich unterwegs. Mal als Solistin, mal in Begleitung ihres Pianisten Tobias Lauber und in den letzten Jahren öfters mit Band; sie ist unterwegs zwischen verschiedenen Genres, verschiedenen Themen und verschiedenen Bühnen.

                     

Am Freitag, dem 10. September 2021, 19.30 Uhr, hört man sie bei ihrem Open-Air-Konzert auf dem Burghof der Burg Gleiberg mit ihrer Band:  Tobias Lauber (Piano), Burkhard Mayer (Gitarre), Frank Höfliger (Bass), Manfred Becker (Akkordeon) und Moritz Petersen (Schlagzeug).

Lieder, Songs, Chansons … so die Überschrift ihres Programms, wobei die französischen Chansons einer der Schwerpunkte im abwechslungsreichen Programm sind. Nora singt und interpretiert sie, wie keine andere in der heimischen Musikszene. ZuhörerInnen, die der frz. Sprache nicht mächtig sind, bekommen hin und wieder auch den Inhalt bzw. die Geschichte hinter dem Lied auf Deutsch präsentiert.  

Kartenreservierungen sind über 0641 9607200 (AB) und/oder info@nora-schmidt.de möglich. 

 

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Wir mögen's hot und dixie - und Sie?

 

Aus einer Gruppe begeisterter Blasmusiker entstand 1978 im oberhessischen Staufenberg die Stable Sound Jazzband. In einem umgebauten ehemaligen Stall, der auch der Gruppe den Namen gab, erklingt seitdem jeden Mittwoch heißer Dixie.

 

Die Musiker sind alle Amateure und verstehen ihr Hobby als schönste Nebensache zu ihrem Beruf.

 

Originaltreue in der Tradition des Dixieland ist das Anliegen der Band. Individualität und viel Spaß beim Spielen der Musik sind den Musikern das Wichtigste, was nicht zuletzt dadurch zum Ausdruck kommt, dass es keinen Bandleader gibt. Unbekümmerte Spielfreude mit viel Spaß und ein melodiöser, fetziger Sound zeichnen die Band aus.

 

Es werden verschiedene Richtungen des traditionellen Jazz gepflegt, allen voran der Dixielandstil. Als musikalische Vorbilder gelten hier Louis Armstrong, die Dutch Swing College Band, Chris Barber und Rod Mason.

 

Gespielt wird nach Lust, Laune und Gelegenheit, wobei sich die Band seit nunmehr 30 Jahren auch über den hessischen Raum hinaus einen guten Namen in Sachen Dixieland gemacht hat. Durch regelmäßige Auftritte beim Idstein Jazzfestival, der Harlekinade in Wabern oder dem Blues-Festival „Blues, Schmus, Apfelmus" (Laubauch) sowie bei Veranstaltungen des Hessischen Rundfunks ist die Jazzband auch über die mittelhessische Region hinaus bekannt geworden. Ragtimes, Blues, Quicksteps und Schlager aus den Kindertagen des Jazz (1910er bis 30er Jahre), darunter auch beliebte Jazzstandards, stehen auf dem Programm. Fans dieser Musik können sich beispielsweise auf Titel wie „Basin Street Blues", „Ice Cream", „When You're Smiling" oder „All Of Me" freuen.

 

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 TINKO THEATER

Es war einmal ...

In den alten Zeiten, da, wo das Wünschen noch geholfen hat, da lebte ein König. Dieser König hatte drei wunderschöne Töchter. Doch die jüngste von ihnen war die Schönste. 

Nahe des Königs Schloss gab es einen Brunnen. Die Prinzessin spielte dort sehr gerne. Sie warf ihre goldene Kugel in die Höhe und fing sie wieder auf.  Nun trug es sich einmal zu, dass die goldene Kugel nicht in ihr Händchen fiel, sondern vorbei auf die Erde schlug und geradezu ins Wasser hinein rollte. Die Königstochter folgte ihr mit den Augen nach, aber die Kugel verschwand, und der Brunnen war tief, so tief, dass man keinen Grund sah. Da fing sie an zu weinen und weinte immer lauter Und wie sie so klagte, rief ihr jemand zu: „Quak warum weinst du Königstocher, quak?“

Ein Frosch? Ja! Kann der Frosch die goldene Kugel aus dem Brunnen rausholen? Möchte er dafür was haben? Und wie geht das Märchen aus?

Kommt und schaut es euch an! Dauer ca. 50min

Es spielen: Anthony Krauskopf, Sebastian Schwarzkopf, Katharina Ixmann und Andreas Helm

Regie und Musik: Aldona Watolla, Bühnenbild: Stephanie Hoy

Karten können ab sofort in der Jugendpflege Wettenberg erworben:

jugendbuero@wettenberg.de

Bei schlechtem Wetter muss die Veranstaltung leider ausfallen.

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WIR SPIELEN AUF

 

Am Freitag, den 30. Juli 2021 um 20 Uhr präsentiert der Kunst- und Kulturkreis Wettenberg e.V. mit der Unterstützung von „Kultursommer Mittelhessen“ auf Burg Gleiberg  „Wir spielen auf“ Im ersten Teil des Konzerts  gibt Dago Schelins Living Room Trio Beatles-Lieder mit brazilianischem Flair. 

 

Dago Schelin (Gesang, Gitarre) stammt aus Sao Paulo. Gemeinsam mit Peter Herrmann (Bass) und Moritz Weissinger (Schlagzeug) gehen sie die Klassiker der Beatles an. Ganz im brasilianischen Stil. Dass „The Fool on the Hill“ und „Nowhere man“ als Bossa Nova ganz wunderbar funktionieren, hat Dago Schelin bereits auf seiner CD „Living Room“ bewiesen. Nun widmen sich das Trio in ihrem aktuellen Projekt den zeitlosen Kompositionen der Fab Four und werden diesen sicher besondere Noten entlocken.

 

In der zweiten Hälfte ist Rocket man meets piano man angesagt. „Elton Joel“ spielt live für Sie! Nick Ramshaw, Gesang & Klavier und Chris Umbach, Bassgitarre

 

Ein lang ersehnter Traum von Nick Ramshaw wird wahr, indem er jetzt die vielen Klassiker, die er als Kind ständig im Radio gehört hat, endlich live auf die Bühne bringen darf! Hits ohne Ende gab es von Elton John wie z. B. "Candle in the wind" oder "Your song". Und dann "Leningrad" oder "My Life" von Billy Joel, um nur einige zu erwähnen. Nick Ramshaw, Gitarrist, Singer-Songwriter und Pianist präsentiert mit Bassist Chris Umbach aus Friedberg die unvergesslichen Hits der beiden "Piano-Men" in ihrer einfachsten und kompaktesten Form, souverän gespielt und gesungen, fast genauso gut wie die Originale. Ein wunderschöner Abend voller Nostalgie erwartet die Zuhörer, die gerne für ein paar Stunden in die Vergangenheit zurück fliegen wollen... Kommt vorbei und lasst euch die "Yellow Brick Road" entlang führen in den "River Of Dreams!

 

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 AFRIKA-KONZERT

 

Am Sonntag, den 1. August ertönen afrikanische Klänge auf Burg Gleiberg. Mit Unterstützung von „Kultursommer Mittelhessen“ und Kunst- und Kulturkreis Wettenberg-KuKuK- e.V. präsentiert der gemeinnützige Verein Domou Afrika e.V. einen Trommelworkshop und ein Afrika-Konzert.

 

Von 16 bis 17.30 Uhr findet der Workshop (Gebühr 25€) unter Leitung von Fallou Sy statt. Für mehr Information und zur Anmeldung: info@fallou-sy.de.

 

Den musikalischen Abend bestreiten die Bands Afro-Kunda und Domou Afrika. Die weitgehend akustische Musik von Afro-Kunda ist geprägt von der charismatischen Stimme Fallous, dem Klang von akustischen Gitarren, melodisch gespieltem Bass und mitreißenden afrikanischen Grooves. Fallou ist zudem ein Meister der afrikanischen Fulani-Flöte und der Djembe, mit denen er musikalische Glanzpunkte setzt. Die Eigen-kompositionen sind in den musikalischen Traditionen seiner senegalesischen Heimat verwurzelt. Gleichzeitig lassen sie aber die Begegnung mit europäischen Einflüssen zu, um neue Blüten zu treiben. 

 

Fallou Sy wurde in Senegal in einer großen Griot-Familie geboren. Die Griots waren und sind die traditionellen Bewahrer der westafrikanischen Kultur. Sie erzählen Geschichten aus alten Zeiten, tragen Volksweisheiten an die Menschen heran und singen für sie. Bei vielen traditionellen Festen sind noch heute Griots anwesend. Sein Großvater war ein großer Trommler, weswegen er schon mit 5 Jahren begann zu trommeln. Zudem spielt Fallou seit seinem 15. Lebensjahr die Fulani-Flöte (eine afrikanische Querflöte). In seiner Heimatstadt Thies war er u.a. 10 Jahre lang Mitglied einer traditionellen Tanz- und Trommelgruppe, die auf Festivals zahlreiche Erfolge verbuchen konnte.

 

 

 

Die andere Bandmitglieder bei Afro-Kunda sind: Peter Herrmann (Bass, Gitarre) ist als Bassist mit Bands aus aller Welt unterwegs und schrieb als Fachautor die Workshopreihe "Afro-Bass" für die Fachzeitschrift "Bass-Professor". Burkhard Mayer (Gitarre) ist als Gitarrist in allen erdenklichen Genres zu Hause. Er leitet unter anderem die Formationen "Burkhard Mayer Quartett" und "Burkhard Mayer Bluesband" Außerdem ist er als Gitarrist und Komponist bei der Afro-Jazz-Formation "Mutschoko" aktiv. Ebenezer Pratt (Saxofon) stammt aus Freetown, Sierra Leone und spielte in vielen bekannten Bands in Westafrika, vor allem in Ghana, Liberia und Sierra Leone. Seit 1996 lebt er in Wiesbaden und ist europaweit als Sessionmusiker tätig. Ismael Seck (Percussion) stammt ebenfalls aus einer traditionsreichen westafrikanischen Griot-Familie. Seit über 15 Jahren lebt und arbeitet er in Deutschland, spielt europaweit in unterschiedlichen Bandformationen (u. a. bei Peter Gigers "Family of Percussion") und leitet Workshops auf den größten afrikanischen Festivals Europas. Moritz Weissinger (Drums) ist staatlich anerkannter Profimusiker des International Music College in Freiburg und hat bereits bei Yoron Israel am Berkley College of Music in Boston gespielt.

 

Die Musiker der Band Domou Afrika sind neben Fallou der aus Thies (Senegal) stammende Baye Cheikh Matala. Der Künstler macht seit mehr als 20 Jahren Musik, leitete zehn Jahre lang die traditionelle Tanz- und Trommelgruppe Yankadi in Thiès, die auf etlichen Festivals große Erfolge verbuchen konnte. Seit Februar 2008 ist er in Deutschland und arbeitet als Trommellehrer und Musiker vorwiegend im Rhein-Main-Gebiet. Seit dieser Zeit ist er außerdem Mitglied bei Domou Afrika. Ahmet Seck überzeugt seit über 15 Jahren als Basstrommler. Ahmet spielt Djembe, Doun-doun, Sabar, Tama und Bougarabou und absolvierte eine Percussionsausbildund am Kulturezentrum in Thies. Neben Auftritten mit Domou-Afrika wirkte er bereits im Senegal bei Konzerten mit vielen Gruppen wie `Yankadi, Deggo te Saf ect. und auch mit dem großen Meistertrommler Aliou Koite. Ahmet wohnt jetzt in Wiesbaden und unterrichtet Djembe und Doun doun. Aïdara Seck ist Percussionist und Sänger. Er wurde in Dakar geboren und zum professionellen Trommler und Sänger in der Griot-Familie “Le Deggo” ausgebildet. Seit 2002 lebt Aïdara in Deutschland, ist Mitglied in verschiedenen Gruppen und arbeitet seit 2008 mit Domou Afrika. Darüber hinaus erteilt Aïdara Djembé-Unterricht für Kinder und Erwachsene. Mariama Diallo wurde in Dakar, Senegal, geboren. Neben der Schule besuchte sie nachmittags die Tanzschule. Bereits mit 13 Jahren wechselte sie ins National Ballett Senegal, womit sie später auch auf Tournee durch den Senegal und Europa ging. Dann folgte ein Wechsel zum Zirkus "Afrika Afrika" von Andre Heller, wo sie über drei Jahre als Tänzerin mit auf Welttournee war. Seit 2011 ist sie Mitglied bei Domou Afrika. Aziz Kuyateh spielt Kora (afrikanische Harfe). Er ist nicht nur Musiker, sondern auch Poet. Er stammt aus einer traditionellen Griotfamilie, was in Gambia schon der Nachname verrät. Die Griots sind die Bewahrer der Geschichte. In Afrika sagt man: Wenn ein Griot stirbt, stirbt ein Teil der Geschichte Westafrikas. In ihren Liedern werden die wichtigsten Ereignisse des Landes an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. Siriki Pobanou Coulibaly ist 2013 zu Domou Afrika gestoßen. Der aus einer bekannten Griotfamilie in Bobodjoulasso (Burkina Faso) stammende Musiker ist mit seinen Instrumenten, der Djembe, dem Ballafon und der Ngony, groß geworden. Heute lebt und arbeitet er in Deutschland.

 

Domou Afrika e. V. ist ein als gemeinnützig anerkannter deutsch-senegalesischer Verein, der die afrikanische Kultur in Deutschland präsentiert und damit einen Beitrag zur Völkerverständigung leistet. Er wurde 2014 mit dem Ziel gegründet, die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen im Senegal zu fördern, denn dort leben viele Kinder und Jugendliche, die den gleichen Traum haben, aber nicht die gleichen Chancen bekommen wie die am Abend auftretenden Künstler.

 

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