KleinKunst im KuKuK 2020


Die Musik der „Fab Four“ aus Liverpool hat auch nach fünf Jahrzehnten ihren ganz besonderen Reiz behalten und findet nach wie vor ihre begeisterten Anhänger.

Drei gestandene Musiker - Jerry Faust (voc./guit), Daniel Schulz (keys) und Michael Faust (bass) – präsentieren auf unterhaltsame Art eine abwechslungsreiche musikalische Auswahl aus dem Schaffen der Beatles. Dabei wurden die Titel in puncto Arrangement und Sound neu aufbereitet, wobei unter anderem von der Band im Studio eingespielte Teilplaybacks neue interessante Akzente setzen.

 

„Beatles re_light_ed“ ist in jedem Fall eine spannende, musikalisch reizvolle Angelegenheit, nicht nur für die Freunde der Beatles.

 

Das Konzert findet in der Kunst- und Kulturhalle, Goethestr. 4b, Wettenberg-Wißmar statt.

Kartenbestellung per Email an kukuk@kukuk-wettenberg.de oder telefonisch: 0641 870159 Eintrittspreis 15 €.

 

An diesem Abend hat man auch die Möglichkeit, die erste Ausstellung 2020 „Leicht und Schwer“ der Gruppe Kunstspinnerei im KuKuK anzuschauen.

 

 


Für Dienstag, 21. Januar 2020, 19.00 Uhr konnten die Landschaftspflegegemeinschaft Wettenberg e.V. sowie der Kunst- und Kulturkreis (KuKuK) Frau Ute Richter-Wolff für einen Vortrag über die Landschaft als Motiv in der europäischen Kunst gewinnen.

Die Thematik ist für beide Vereine von Interesse, da die bildliche Darstellung von Landschaft selten nur eine rein individuelle, dokumentarische Abbildung ist, sondern neben gesellschaftlichen Entwicklungen und Wertschätzungen oft Veränderungen von Umwelt und Natur widerspiegelt und dies wiederum mit wechselnden künstlerischen Mitteln. Aus dem Spektrum von altmeisterlicher Landschaftsmalerei, die über Jahrhunderte hinweg zu den zentralen Gattungen der Kunst gehörte, über Fotografie und Videokunst bis zu modernen Kunstprojekten werden einige Aspekte näher dargestellt.

Die Landschaftspflegegemeinschaft Wettenberg wurde in 1991 von Landwirten, Nabu, Obst- und Gartenbauvereine, Jagdgenossen, Anglervereinen, Schützenverein, Gemeindevorstand der Gemeinde Wettenberg und Privatpersonen gegründet mit dem Ziel, den naturnahen Erhalt der Kulturlandschaft Wettenbergs zu gewährleisten.

Ergänzend zum Vortrag werden Landschaftsbilder einiger KuKuK-Mitgliedern ausgestellt.

Die Veranstaltung findet in der Kunst- und Kulturhalle, Goethestr. 4b, Wettenberg-Wißmar statt. 
Der Eintritt ist frei.

 

An dem Abend hat man auch die Möglichkeit, die erste Ausstellung 2020 „Leicht und Schwer“ der Gruppe Kunstspinnerei im KuKuK anzuschauen.


Nach dem Evergreen „Ne Dufte Stadt ist mein Berlin“ ist die Musik-Revue benannt, die der Musiker und Autor Hartmut Stroth der bedeutenden Berliner Sängerin Claire Waldoff (1884-1957) gewidmet hat und die am 26. Oktober 2019 im Kukuk aufgeführt wird.

 

Die Schauspielerin und Sängerin Gabriele Nickolmann, die sich mit zahlreichen Produktionen längst einen Namen gemacht hat, übernimmt in der Revue die Rolle der Titelheldin und zündet ein wahres Feuerwerk von populären Waldoff Songs, allesamt echte Ohrwürmer. Der Autor Hartmut Stroth selbst führt das Publikum in der Rolle von Kurt Tucholsky als „Zeitzeuge“ durch das faszinierende Leben der Berliner Kabarettkönigin in einer der bewegendsten Epochen der jüngeren deutschen Geschichte – von der Kaiserzeit bis zur „Machtübernahme.“ Die musikalische Begleitung, natürlich live, ist beim Pianisten und Dirigenten Jürgen Böhme bestens aufgehoben. 

 

Claire Waldoff verdankt ihren unvergleichlichen Erfolg über vier Jahrzehnte ihrer einzigartigen Ausstrahlung auf der Bühne – obwohl sie im herkömmlichen Sinne alles andere als eine Schönheit war -, ihrer unverwechselbaren, riesigen Stimme, mit der sie mühelos große Revuepaläste füllte, den zündenden Melodien ihrer Lieder, ihrer Volkstümlichkeit und nicht zuletzt ihrer Geschäftstüchtigkeit – sie war die erste echte Unternehmerin der deutschen Unterhaltungsindustrie. Jedes Jahr brachte sie über 20 (!) Schallplatten raus – auf mehr brachte es nur der legendäre Tenor Richard Tauber in seinen besten Jahren. 

 

Zu ihren Freunden zählten die Schriftsteller Joachim Ringelnatz* und renommierte Komponisten, namentlich die aus der „Kollo Dynastie“; Walter Kollos Song „Schmackeduzchen“ verdankt sie ihren künstlerischen Durchbruch. Der berühmte Zeichner Heinrich Zille, einer ihrer engsten Freunde, machte sie mit dem Millieu der „kleinen Leute“ im Berliner Kiez vertraut. Ihre Freuden und Sorgen hat sie zeitlebens besungen.

 

Auch wenn ihre einzigartige Karriere als Kabarettkönigin von Berlin, Deutschland und Europa durch die Nazis ein brutales Ende fand – in ihren 300 Hits lebt sie weiter; sie machen Claire Waldoff unsterblich.

 

* Die Vorstellung von Ritz-Ratz-Ringelnatz, auch aus der Feder von Hartmut Stroth, war ein echtes Programm-Highlight im Kukuk im Januar 2017