Archiv unserer Ausstellungen 2016

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Plakat Mobilität in schwarz-weiß

Ausstellung "Mobilität in schwarz weiß" vom 12. bis 21. August 2016

Digitale Fotokunst reduziert auf die klassische Bildsprache ohne zusätzliche Farbwirkung.

 12. – 21.8.2016   „Mobilität in Schwarz-Weiß" lautete das Motto des ersten Botschafter-Foto-Wettbewerbs zur Unterstützung der Oldtimerspendenaktion der Lebenshilfe Gießen.



Gesichter
Gesichter

Ausstellung "Gesichter" vom 26. August bis 18. September 2016
Gesichter im Singular als Porträts, von sich selbst oder anderen, skizziert, gezeichnet, radiert, gemalt, collagiert, montiert, in Ton modelliert, in Holz gehauen, aus Eisen geschweißt- erscheinungsorientiert, karikiert, deformiert, schematisiert, reduziert, entstellt, aber auch geschönt, idealisiert.

Bei dem Thema Gesichter überwogen in der Ausstellung die kleinen Formate sowohl bei Bildern als auch Plastiken.



Marokko Momente 

Kunstprojekt mit Rahmenprogramm (24.09. – 16.10.2016)

Der Journalist Norbert Schmidt aus Wettenberg bei Gießen war 1973 erstmals als Reisender in Marokko; seinerzeit gefühlt in den Spuren der „Kinder von Torremolinos“. Die Stationen: Tetouan, Fes, Marrakesch, Essaouira, Tanger.

Nach einigen Jahren des Reifens nahm er den Faden dieser „Jugendliebe“ wieder auf – und spann ihn weiter. Daraus wurden etliche Begegnungen mit Marokko und mit den Menschen vom Maghreb – dort ebenso wie hier in Deutschland.

 

Nicht zu unterschätzen hierbei die Rolle der bildenden Kunst und der Literatur.

Ein Ergebnis davon: Mehr als Dutzend Marokko-Reportagen veröffentlichte Norbert Schmidt im Feuilleton von Gießener Allgemeine / Wetterauer Zeitung. Darunter „Essaouira. Niedeckens alte Liebe am Atlantik“ und „Federboa, Henna, Wachs und Wüstensand“. Jeweils im Nachgang zu Reisen und/oder Begegnungen mit Marokko-Protagonisten geschrieben und veröffentlicht.

Ein weiteres Ergebnis ist dieses Projekt im September/Oktober in Wettenberg. An dieser Stelle kommt der Bessinger Maler, Grafiker und Zeichner Bodo W. Klös ins Spiel: „Es ist so modern und zeitgemäß, hinter den Horizont zu gucken, hinterm Horizont zu suchen. Jetzt denke ich gerade: Vielleicht sollten wir erst mal vor dem Horizont klar Schiff machen.“

 

Ergo: Aufräumen, sortieren und eine Auswahl davon anderen zur Anregung unterbreiten – um selbst wieder Platz zu haben auf der emotionalen Festplatte für neues Erleben, das dann Erinnerung werden kann im nächsten Lebensabschnitt.

 

www.marokkomomente.com

 


„Tiere: frei- wild- gejagt“ (21.10. – 22.11.2016)
Neben Malerei, Grafik, Fotografien und Installationen sind Plastiken aus Ton, Eisen sowie Filz, außerdem Objekte und Alltagsgegenstände (z.B. verschiedene Fallen) Teil der Ausstellung.

 

Bei der Vernissage am 21.10. um 19 Uhr wird der Akzent der Jagd durch den Auftritt der örtlichen Jagdhornbläser verstärkt.



Ruhe und Bewegung

Im KuKuK vom 25.11.- 18.12.2016

 

(je) Das Thema der Gemeinschaftsausstellung „Ruhe und Bewegung“ ist ein sehr offenes Thema – mit voller Absicht. Es soll möglichst viele Mitglieder ermuntern sich zu beteiligen. 

Ruhe und Bewegung können beide in ein und demselben Bild vorkommen, aber auch jeweils akzentuiert in je einem anderen Werk. Außerdem lassen sich Ruhe und Bewegung einmal gegenständlich motivisch sichtbar machen, ganz anders aber auch ungegenständlich und abstrakt, nämlich  durch die Bildmittel selbst.

Mit diesen Vorgaben eröffnet sich eine große Vielzahl von Möglichkeiten in Malerei, Grafik, Fotografie, Plastik, (kinetischer) Objektkunst, Installation, Videofilm, Cartoons, aber auch in schnell hingeworfenen Skizzen.

 

Ruhe assoziiert man mit Erholung, Schlaf, Entspannung, Besinnung, Meditation, Stille, auch Langsamkeit, mit Sitzen und Liegen/Lagerung, - mit Statik.

Bewegung bringt man eher mit Geschwindigkeit, Aufstieg und Abstieg, Verkehr, Sport, Tanz, Drehungen, Touren, Kurven, Schwingungen, - mit der Diagonalen in Verbindung. Außerdem hat Bewegung eine Richtung. Diese muss nicht gradlinig sein, sie kann in Kurven verlaufen, in Spiralen, im Kreis, in Umlaufbahnen…

 

Was bedeuten die Vorstellungen von Ruhe und Bewegungen für den Bilder– und Objektemacher? 

Leonardo da Vinci wird die Aussage zugeschrieben: „Alles Leben ist Bewegung, Bewegung ist Leben“.

- Das Erlebnis von Ruhe in Bilder stellt sich am ehesten ein, wenn die Waagrechte betont wird, oder die Waagrechte mit der Senkrechten eine statische Ordnung ergibt. Ruhe als Erlebnisinhalt setzt Übersichtlichkeit in der Komposition voraus. Farblich stehen eher Farbnachbarschaften und eher gedämpfte Farben im Vordergrund. Und die Formenvielfalt sollte auch beschränkt werden.

- Das Erlebnis von Bewegung stellt sich in Bildern am ehesten ein, wenn die Anordnung der Bildgegenstände oder der Elemente von der Senkrechten und Waagrechten abweicht, diagonalen Richtungen und Wellen- oder Kreisbewegungen folgt und diese durch eine dynamisch Farbbewegung und – kontraste begleitet wird.- Von den besonderen Mitteln der Comicsprache ganz zu schweigen.

 

Natürlich spielen auch die Bildinhalte eine Rolle. Menschen, Tiere, Dinge, Maschinen, Architektur, Landschaft können helfen eine Illusion von Ruhe Bewegung im Bild oder Objekt zu erzeugen. 

Aber Ruhe und Bewegung können auch abstrakt und unter gänzlichem Verzicht auf Figürliches dargestellt und zum Ausdruck gebracht werden, alleine durch die Bildmittel der Komposition, der Formen und Farben oder die Pinselspur.

In Bildern und Objekten wird meist eine Illusion von Bewegung erzeugt, anders in der kinetischen Kunst. Dort sieht man die Bewegung selbst. 

 

 

Vernissage ist am 25.11.2016 um 19 Uhr im KuKuK, Wißmar, Goethestraße 4 b.

Dauer der Ausstellung vom 25.11.2016 – 18.12.2016

Die Kunsthalle ist geöffnet an Samstagen, Sonntagen und an Feiertagen jeweils von 15 – 18 Uhr.

Der Eintritt ist frei.