Wieder was zum Mitmachen

Fortsetzung folgt – nur, wer schreibt sie?

 

 

 

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Oder malt? Oder schreibt?

 

Günter Wirtz und ich, wir haben uns zusammen ausgedacht, hier mal eine Geschichte von mehreren phantasievollen Menschen schreiben zu lassen. Jeder, der möchte, kann im unten stehenden Kommentarfeld ein paar Sätze zur Fortsetzung der Geschichte schreiben. Das kann zu jeder Zeit geschehen, und man muss nicht erst den nächsten Samstag abwarten. 

Damit sich das Ganze dann besser liest, werde ich spätestens am folgenden Samstag die Textstücke zusammenfassen. 

Und hier ist der Anfang, den Günter geschrieben hat:

 

 

 

Baring ist leicht zu übersehen, so unscheinbar, wie er daherkommt. Wer jedoch genauer hinschaut, dem fällt er auf, wie er jeden Tag, morgens, mittags, am späten Nachmittag durch unser Dorf geht. Alle sehen ihn, vor der Sparkasse, vor der Post, vor der Apotheke, keiner kennt ihn, diesen unauffälligen Zeitgenossen, der so alltäglich aussieht mit seinem staubgrauen Mantel, seiner Cordhose und seinen braunen Schuhen.

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Kommentare: 3
  • #1

    Doris Adam-Mutz (Samstag, 24 April 2021 09:28)

    Nur seine Brille könnte - bei genauerem Hinsehen - auffallen, klein, rund, schmaler schwarzer Rand mit einem kleinen roten Punkt am Bügelansatz. Aber eigentlich sind es eher diese wachen, neugierig in die Dorfwelt blickenden graugrünen Augen, die den interessierten Beobachter faszinieren.

  • #2

    Ilse-Marie Weiß (Samstag, 24 April 2021 11:11)

    Bisweilen bleibt er nachdenklich stehen, blickt versonnen in die Ferne
    und nickt kaum merklich. Langsam zieht er ein kleines, abgegriffenes Notizbuch aus seiner Manteltasche. Er schlägt es bedächtig auf und beginnt mit einem ebenfalls kleinen Bleistift etwas zu notieren. Sichtlich zufrieden schaut er auf das Geschriebene, klappt das kleine Buch zu und schiebt es mit einem tiefen Ausatmen zurück in die Manteltasche.

  • #3

    Barbara Yeo-Emde (Dienstag, 27 April 2021 22:15)

    Er geht einige Schritte weiter und bleibt plötzlich stehen. Mehrere Minuten bewegt er sich kaum. Ihm scheint etwas eingefallen zu sein, was er vorher nicht bedacht hatte. Er sieht verwirrt aus, als ob er nicht weiß, was er machen soll. Von seinem Gesichtsausdruck merkt man, dass etwas ihn sehr beschäftigt, obwohl nicht klar ist, ob es etwas Gutes oder Schlechtes ist.