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Holzpoesien

23.07.2010 - 15.08.2010

Ausstellung im KuKuK vom 23.7.- 15.8.2010

Die Ausstellung zeigte die Ergebnisse eines Workshops, der auf Anregung von Johannes Eucker stattfand. Den Teilnehmern stellte das Holz und Technik Museum Wettenberg seine Werkstatt zur Verfügung.
An der Ausstellung und dem Workshop beteiligten sich folgende Künstlerinnen und Künstler:

Die ausgestellten Arbeiten ließen sich in zwei Gruppen einteilen.
Zum einen wurde Holz als Material benutzt, mit Werkzeugen bearbeitet, geschnitzt, konstruiert, montiert, gedrechselt und /oder mit anderen Materialien kombiniert, arrangiert, installiert. Ergebnisse sind Installationen, Objekte, Skulpturen, Marionetten, aber auch Schalen und Dosen.
Zum anderen ist Holz - in seiner Vergänglichkeit und Schönheit - Bildgegenstand in Malerei, Grafik, Fotografie.
Zur Eröffnung wurde von den Ausstellenden eine „Verbalaktion“ vorgetragen, in der der Begriff Holzpoesien thematisiert wurde. Text von Johannes Eucker. Harald Keßler-Rautenhaus spielte auf einem selbst entwickelten und gebauten Instrument, einer pentatonischen Wölbbrettzither mit dem Namen >SCHRIDHA< .

„Holzpoesien“ ist kein eingeführter Begriff. Man weiß nicht so recht, was er bedeuten soll. Und genau dieser Umstand machte ihn geeignet als Titel einer Ausstellung und als Programm eines Workshops. Er ist hinreichend ungenau um nicht gleich eigene Einfälle auszugrenzen. Er ist interpretierbar und dehnbar, insofern erwies er sich als dankbar.